Unternehmenskultur & Organisationale Ästhetik

Das Schöne & die Kür

“Leadership is much more an art, a belief, a condition of the heart, than a set of things to do.” (Max De Pree)

© DIALOGOS Unternehmensberatung GmbH

Das Ästhetische in der Organisation erkunden, den Wissensaustausch in einer sinnorientierten Unternehmenskultur fördern

 

Ästhetik und Organisation ist in dieser Kombination ein noch relativ unbekanntes Erkundungsfeld. Neue Formen der Zusammenarbeit in Organisationen stellen heute insofern eine große Herausforderung dar, als sich Digitalisierung und Globalisierung mit ganz neuen Anforderungen an Führung in der Arbeitswelt bemerkbar machen. Innovation ohne Kooperation geht heute nicht mehr. Und Menschen in Organisationen stellen hohe Erwartungen an ein gelingendes Miteinander, ohne dabei die Individualität in Frage stellen zu wollen.

 

Das digitale Zeitalter verlangt von uns Scharfsinn beim Treffen von Entscheidungen in komplexen Situationen. Dies zum Einen. Und zum Anderen findet das Tagesgeschäft zunehmend unter Anwendung von digitalen Medien statt. Dies erleichtert qualitativ den Kommunikationsfluss nicht unbedingt, denn unter diesen Voraussetzungen wächst die Mehrdeutigkeit beim Wissensaustausch mitunter ganz erheblich.

 

Hier kann Organisationale Ästhetik als Wissenskatalysator sehr gut weiter helfen. Denn unter bestimmten Voraussetzungen, lässt sich der Wissensaustausch - unter Berücksichtigung von Kommunikationsroutinen und Verhaltenspräferenzen der Mitarbeitenden - sehr effektiv gestalten. Die Effektivität von der hier die Rede ist, wird anhand von ästhetischen Kriterien definiert. Sie sollen den Wissensaustausch fördern und aus Kreativpotenzialen schöpfen. Das ist das Neue.

 

Was verstehen wir in diesem Zusammenhang unter Ästhetik?

 

Ästhetik leitet sich zunächst aus den Sinneswahrnehmungen der Mitarbeitenden ab. Dieses Wahrnehmungsspektrum gilt es zu beobachten und zu verstehen. Da der Mensch grundsätzlich über ein unterschiedlich ausgeprägtes  ästhetisches Empfinden verfügt, sollen die Mitarbeitenden im Rahmen ihrer organisationalen Ästhetik das Schöne bei ihrer Kommunikation (Denken, Fühlen, Handeln, Reflektieren) erleben. Wenn das gelingt, dann löst dies positive Emotionen aus, trägt zur Sinnfindung bei und fördert die Motivation

Zum leichteren Verständnis reduzieren wir hier Ästhetik auf eine Kategorie, die das Schöne anstrebt.